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FDP Grafschaft Bentheim

"Sehr geehrte Kandidaten ..." – Fragen die GN-Leser aus unterschiedlichsten Berufen und Bevölkerungsgruppen an verschiedene Landtagskandidaten richten. Sie erzählen, wo bei ihnen der Schuh drückt; die Kandidaten antworten.

GN 07.01.2008

Frage: Welche Angebote kann die Politik schaffen, um das Wissen und die Erfahrung von Rentnern und Senioren länger für die Allgemeinheit verfügbar zu halten?

Antwort von Ingrid Niehaus:
Ich kann Herrn Beccu gut verstehen, da meine Eltern noch etwas älter sind als er. Da ich selber heute 51 Jahre alt bin, weiß ich, das ich mir langsam um mein Rentnerdasein Gedanken machen muss. Will ich mich in einen Verein einbringen oder in der Kirche aktiv mitarbeiten, gehe ich in die Freiwilligenagentur oder in ein Altersheim und kümmere mich da um Menschen, denen es noch schlechter geht als mir.
Dass es einigen Älteren finanziell schlecht geht, glaube ich Ihnen, doch bei Veranstaltungen und in Vereinen bekommen Sie den Rentner-Rabatt; Familienväter nicht. Dort in den jungen Familien finden wir heute die wirklich Armen. Und auch dort kann man sich als Rentner gut einbringen. – Zur Pflegesituation gebe ich Ihnen voll und ganz Recht. In einem reichen Deutschland darf es keine Kinderarmut und keine Benachteiligung der Kranken und Schwachen geben. Das Personal muss unbedingt auch Zeit für den Menschen haben, nicht nur für die Pflege. Es sind Menschen und keine Kennzahlen im Leistungskatalog.

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