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FDP Grafschaft Bentheim

Pressemitteilung: FDP Stellungnahme zu dem von dem DRK in Bad Bentheim geplanten Ärztehaus.

Die anwesenden FDP-Mitglieder begrüßten die Planungsinitiative des Deutschen Roten Kreuzes in Bad Bentheim in ein Ärztehaus zu investieren. Sie zeigten kein Verständnis dafür, dass die seit Monaten der Verwaltung vorliegende Anfrage, vom Herrn Bürgermeister, aus formalen Gründen, immer wieder hinausgezögert wird.
Die sachlich vorgetragenen Gründe der den Herrn Bürgermeister tragenden Ratsmitglieder sind aus sicht der FDP unverantwortlich, zeitschindend, wissentlich falsch und dienen nur dazu, das undurchsichtige Handeln der Verwaltung zu verschleiern.
Es stimmt nicht, dass die Einbindung der Zufahrt zum geplanten Ärztehaus von der L-39, die nach unserer Auffassung ohnehin kurzfristig zu einer durchgehenden Ortsdurchfahrt umgewidmet werden sollte, eine verkehrsbehindernde Gefahr bedeutet. Spätestens seit Vorlage der schriftlichen Aussage des Herrn Haberland, dem Leiter des Straßenbauamtes in Lingen, müsste auch der Verwaltung klar sein, dass eine verkehrsgerechte Einbindung der Zufahrt in die L-39, die dort schon dreispurig ausgeführt ist, keine Gefährdung des Straßenverkehrs bedeutet.
Diesen Sachverhalt kennt der Herr Bürgermeister seit dem Sommer dieses Jahres.
Den GN konnten die aufmerksamen Leser das Angebot des Bürgermeisters an die Fa. K&K entnehmen, dass er ihnen von der dort zweispurigen L-39 eine Zufahrt auf das optierte Gelände zugesagt hat. Die FDP unterstützt diese Zusage und fragt deshalb öffentlich, weshalb wird hier mit zweierlei Maß gemessen. Oder gibt es hier Zusagen an die kaufinteressierte Firma die wir nicht kennen? Sind die im Bereich des Obergeschosses angedachten Räumlichkeiten vom Bürgermeister als "Ärztezentrum" angeboten worden? Wenn das so wäre, dann ist das der "Kölsche Klüngel" in R(h)einkultur!
Das DRK und die einzubindenden Ärzte verdienen unser Vertrauen. Die FDP begrüßt den gewählten Standort vor dem "Betreuten Wohnen" an der Diana und damit die Zufahrt auf die L-39. Die Bewohner des Altenheimes, der Pflegeabteilung und die des betreuten Wohnens sind ebenso die bevorzugten Nutznießer.
Die Mitglieder der FDP und unsere Sympathisanten können sich nicht vorstellen, dass sich im Rat der Stadt eine Mehrheit findet, die sich gegen das geplante Bauvorhaben des DRK und damit gegen das positive Wirken des Deutschen Roten Kreuzes ausspricht.
Herr Bürgermeister, das hätten die Verantwortlichen des DRK und die vielen ehrenamtlichen Helfer in unserer Stadt nicht verdient.

Ingrid Niehaus
Ortsvorsitzende der FDP Bad Bentheim



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