dk Bad Bentheim. Das Ziel vor der Kommunalwahl hatte die FDP klar formuliert: Sie wollte einen zweiten Ratssitz erreichen. Aber obwohl die angestrebte Sitzverdoppelung im Rat der Stadt Bentheim nicht gelang, zeigte sich der Ortsverein gestern nicht enttäuscht. "Wir haben es in schwierigen Zeiten und bei einem katastrophalen Bundestrend geschafft, unser Ergebnis mit nur geringen Verlusten zu halten, keine Sitze zu verlieren und ein Ergebnis abzuliefern, was ein Drittel über dem Landesschnitt liegt", sagte Christian Rademaker, Mitglied im FDP-Ortsvorstand.
Besonders erfreut zeigte sich das neue FDP-Mitglied im Rat der der Stadt Bad Bentheim, Peter Wiering (Foto), der die bisherige Ratsfrau Ingrid Niehaus ablöst: "Ich bin hoch erfreut über das Vertrauen, welches mir insbesondere aus meiner Nachbarschaft entgegen gebracht wurde." Gewählt worden war Wiering mit 234 Stimmen. Im Bezug auf seine zukünftige Ratsarbeit sendete Wiering, Major a. D., ein klares Signal der Kooperationsbereitschaft an alle im Stadtrat vertretenen Fraktionen aus. "Es ist wichtig, dass wir in Bad Bentheim weiter zum Wohle unserer Stadt fraktionsübergreifend und konstruktiv zusammen arbeiten. Und hierzu steht die FDP als unabhängige Partei gerne zur Verfügung."
Erfreut zeigte sich der Ortsverband auch darüber, dass Rudolf Kreft die Obergrafschaft weiterhin im Kreistag vertreten wird. "Grade in Anbetracht der Tatsache, dass wir ein Mandat im Kreistag verloren haben, ist es gut, wenn so erfahrene Männer wie Rudolf Kreft uns im Kreistag vertreten," fügte die Ortsvorsitzende Ingrid Niehaus hinzu. Niehaus hatte auf Platz 2 der FDP-Stadtratsliste den Einzug in den Rat nicht wieder geschafft. Am Ende musste sich die Bentheimer FDP mit 3,93 Prozent zufrieden geben.


