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FDP Grafschaft Bentheim

Aus der Presse



Sparkurs: FDP rügt "System Hüsemann"

"Heilige Kühe des Etats werden nicht diskutiert"
Scharfe Kritik am Sparkurs von Bürgermeister Meinhard Hüsemann und der Stadtverwaltung hat die Nordhorner FDP geübt. Sie wirft der Verwaltungsspitze vor, mit Pauschalkürzungen und Steuererhöhungen Finanzlöcher stopfen zu wollen, echte Strukturveränderungen im Haushalt aber zu verhindern. Angesichts erkennbarer Millionenlöcher werde dieses "System Hüsemann" den Anforderungen nicht mehr gerecht.
rm Nordhorn. Mit Hochdruck wird seit Wochen in allen Fraktionen des Stadtrates über den Entwurf des städtischen Haushalts für 2010 diskutiert. Absehbar ist bereits, dass dieser Haushalt von massiven Einnahmeausfällen als folge der Wirtschaftskrise geprägt sein wird.


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Drei Gymnasien dürfen sich freuen
Kreistag einstimmig für Nachtragsetat – Projekte für Konjunkturpaket

"Die Sonne lacht aus Richtung Schüttorf. Das ist ein gutes Zeichen", freute sich der Kreistagsvorsitzende Heinrich von Brockhausen gestern morgen zu Beginn der Sitzung. Der Politiker spielte damit auf die Kritik aus Schüttorf an der Verteilung der Gelder aus dem Konjunkturprogramm II an und hoffte wohl auf deren Ende. Doch das Thema prägte dennoch die Diskussion. Geändert wurde aber nichts. Am Ende gab es ein einstimmiges Votum für den Vorschlag der Verwaltung.

mm Nordhorn. Wie bereits berichtet, sollen das Burg-Gymnasium in Bad Bentheim und das Lise-Meitner-Gymnasium in Neuenhaus mit Millionensummen energetisch saniert werden. Für das Gymnasium am Stadtring in Nordhorn soll eine Mensa mit Pausenhalle gebaut werden. In der Kreispolitik herrscht Einigkeit, dass die Gelder aus dem Konjunkturpaket II hier sinnvoll eingesetzt werden.


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Liegt Ausweg für Montessori in Klausheide?

200 Teilnehmer bei Informationsveranstaltung der Stadt über Zukunft des pädagogischen Angebots
Die Überraschung war perfekt. Zu Beginn der Veranstaltung am Mittwoch im Konzert- und Theatersaal verkündete Schuldezernentin Cornelia Baumann die Nachricht: Die Grundschule Klausheide will offizielle Montessori-Schule werden und sich auch für Kinder aus anderen Schulbezirken öffnen. Im Mittelpunkt der angespannten Diskussion stand jedoch das Schulprofil an der Pestalozzischule – zugespitzt die Entscheidung zwischen Regel- oder Montessori-Zweig.

Von Marianne Begemann - Nordhorn. Rund 200 Eltern und Lehrer waren der Einladung der Stadt gefolgt. Das Ziel der Veranstaltung war ein "offener und direkter Austausch von Informationen". Hieran hat es bisher offenbar gehapert, wie sich überhaupt die Situation an der Pestalozzischule zugespitzt hat.

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Massengrab in Malbork weiterhin ein Rätsel

Hotelneubau an anderer Stelle – Kritik an polnischen Ermittlern – Volksbund übernimmt die Toten

Nach dem grauenhaften Fund von über 1800 toten deutschen Zivilisten in einem um 1945 angelegten Massengrab im Zentrum der Stadt Malbork stehen die polnischen Ermittler immer noch vor vielen Rätseln. In den nächsten Wochen wird jedoch ein Ergebnis der Exhumierung erwartet. Verworfen sind mittlerweile die Pläne für den ursprünglich auf dem Grabgelände geplanten Hotelneubau: Die Investoren wollen das Luxushotel an anderer Stelle errichten. In Malborks Partnerstadt Nordhorn wird das Geschehen indes mit Anteilnahme, aber auch mit Kritik verfolgt.
Von Thomas Kriegisch - Malbork/Nordhorn. Wie Lebrecht Forke, Vorsitzender des Nordhorner Partnerschaftskomitees, in der jüngsten Ausschusssitzung berichtete, sind bislang weder die Identität der Leichen wie die Umstände, die vermutlich im Frühjahr 1945 zum Tode der Kinder, Frauen und Männer führten, hinreichend aufgeklärt. Die Mutmaßungen reichen von einem Massaker der Roten Armee oder auch polnischer Milizen an der deutschen Zivilbevölkerung über Hungertote bis hin zu Typhusopfern. Die Toten waren in einem Bombentrichter nackt verscharrt worden. Ein Teil der Opfer wurde erschossen, in 30 Schädeln stellte man Einschusslöcher von Kugeln fest (die GN berichteten ausführlich).

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23.12.2008
Kösters beendet "Ablöseprozess"

Emlichheims Samtgemeindebürgermeisterin verlässt Grafschafter Bürgerforum

Die 40-Jährige begründete den Parteiaustritt unter anderem mit dem angespannten Verhältnis zur GBF-Samtgemeinderatsfraktion. Fraktionschef Harald Konrad-Hammersen sagte, er begrüße die Entscheidung, weil Kösters die Ziele, mit der sie vor zwei Jahren zur Wahl angetreten sei, immer mehr aus den Augen verloren habe.
Von Daniel Klause - Emlichheim. Der Parteiaustritt kommt nicht überraschend. Daniela Kösters selbst nennt ihre Entscheidung in einer gestern verbreiteten Erklärung "eine logische Konsequenz der Entwicklung in den letzten zwei Jahren".
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11.11.2008
Wirtschaft fordert die Umgehung


Hoffnung auf Baubeginn 2009

gn Nordhorn/Osnabrück.

Die Wirtschaftsvereinigung der Grafschaft Bentheim und die Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland fordern die schnelle Realisierung der geplanten Nordumgehung für Nordhorn. Sie hoffen auf einen Baubeginn noch im kommenden Jahr.


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05.11.2008
Verzögerung bei 3. Gartenabfallplatz


Stadt Nordhorn prüft neue Fläche

Bei dem von den Nordhornern gewünschten dritten Gartenabfall-
sammelplatz kommt es zu einer Verzögerung. Der Abfallwirt-
schaftsausschuss des Landkreises hat gestern noch keinen Entschluss gefasst, weil die Stadt mitgeteilt hat, dass die bisher im Bereich der Otto-Hahn-Straße ins Auge gefasste Fläche nicht mehr zur Verfügung steht.
mm Nordhorn. Jahrelang haben die Politiker der Kreisstadt einen dritten Gartenabfall-sammelplatz gefordert und moniert, dass der dafür zuständige Landkreis die Angelegenheit eher zögerlich behandelt. Dann will der Abfallwirtschaftsausschuss des Landkreises die Empfehlung für einen dritten Platz im Bereich der Otto-Hahn-Straße aussprechen, kann das aber nicht, weil die Stadt Nordhorn mitteilt, dass die geplante Fläche im Bereich der Otto-Hahn-Straße nicht zur Verfügung steht.
Die Beobachter reiben sich verwundert die Augen. Dem Nordhorner FDP Politiker Bernhard Alferink entfährt der Satz: "Nicht die Politik in Nordhorn hat den Platz verhindert, sondern die Verwaltung."



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17.10.2008
Tempolimit bei Nässe auf der L 44


Anwohnerprotest in Esche hatte Erfolg – Kurven sollen sicherer werden


da Esche. Der Protest der Anwohner der Landesstraße 44 in Esche hat zumindest teilweise Erfolg gehabt. Nachdem es in den Kurven am Dorfanfang aus Richtung Veldhausen im Sommer erneut zu einer Unfallhäufung gekommen war, hat die Verkehrskommission vor kurzem neue Warnschilder aufstellen lassen. Erstmals gilt in den Kurven nun ein Tempolimit, wenn auch nur bei Nässe.





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30.09.2008
"Das ist ein verbindliches Votum"


GN-Telefonumfrage: 53 Prozent für Aufstellung einer Erdölpumpe im Kreisverkehr in Emlichheim

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269 Anrufer votierten für den Vorschlag mit der Erdölpumpe, 238 dagegegen. Sprecher von SPD, CDU und FDP äußerten sich erstaunt über das knappe Ergebnis.

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